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Zoom-Meeting transkribieren, wenn Sie nicht der Host sind

Das Zoom-Transkript startet der Host, und der Host behält es. Wenn Sie an einem fremden Meeting teilnehmen und die Worte hinterher brauchen, können Sie sie trotzdem festhalten: auf Ihrem eigenen Gerät, ohne dass in der Teilnehmerliste etwas Neues auftaucht.

Kalima Team7 Min. Lesezeit

Ein Zoom-Teilnehmer kann das Transkript eines Meetings nicht starten. Untertitel, Live-Transkript und das Transkript der Aufzeichnung steuert der Host, und alles, was der Host aufzeichnet, landet in dessen Konto, nicht in Ihrem. Wenn Sie an einem Meeting teilnehmen, das Sie nicht leiten, und hinterher eine schriftliche Fassung brauchen, bleiben drei realistische Wege: den Host bitten, die Untertitel mitlesen, solange sie eingeschaltet sind, oder den Ton auf Ihrem eigenen Computer transkribieren. Diese Anleitung geht alle drei durch und erklärt, wie der dritte Weg mit Kalima funktioniert.

Warum Sie das Transkript nicht selbst einschalten können

Zoom behandelt die Transkription als Entscheidung des Hosts. Die Details hängen vom Konto und seinen Einstellungen ab, das Muster ist aber in jedem Tarif dasselbe:

  • Untertitel und Live-Transkript. Der Host (oder ein Co-Host) muss die Untertitel im Meeting aktivieren, und der Administrator des Kontos muss automatische Untertitel überhaupt erlauben. Sind sie eingeschaltet, können Sie das Transkript-Fenster öffnen und mitlesen. Schaltet der Host sie nie ein, gibt es den Menüpunkt für Sie nicht.
  • Das Transkript der Aufzeichnung. Zoom erstellt ein Transkript nur für Cloud-Aufzeichnungen. Die Cloud-Aufzeichnung ist eine Funktion der Bezahltarife, und die Datei liegt auf der Aufzeichnungsseite des Hosts. Ein Teilnehmer bekommt sie nur, wenn der Host sie teilt.
  • Aufzeichnungen auf dem Rechner des Hosts. Zeichnet der Host auf dem eigenen Rechner statt in der Zoom-Cloud auf, entsteht kein Transkript. Und ob Teilnehmer überhaupt aufzeichnen dürfen, entscheidet ebenfalls der Host.

Die Schaltfläche „Transkript“, die Sie suchen, ist also nicht versteckt. Sie gehört zu einem fremden Konto.

Was Sie als Teilnehmer tun können

MöglichkeitWas Sie bekommenWovon es abhängt
Den Host um Untertitel bittenLive-Untertitel und ein Transkript-Fenster während des Meetings, manchmal ein gespeichertes Transkript danachVom guten Willen des Hosts, den Untertitel-Einstellungen des Kontos und davon, ob der Host daran denkt
Den Host um eine Cloud-Aufzeichnung bittenEin Transkript nach dem Meeting, geteilt nach Ermessen des HostsVon einem Bezahltarif auf Seiten des Hosts, der Verarbeitungszeit und davon, ob der Host die Datei weitergibt
Von Hand mitschreibenDas, was Sie schaffen, während Sie zuhören solltenVon Ihrer Aufmerksamkeit, und genau die brauchte das Meeting
Auf dem eigenen Gerät transkribierenEin Live-Transkript mit Sprecherzuordnung, bei Bedarf eine Übersetzung, eine Zusammenfassung und einen Export, alles in Ihrem eigenen KontoVon nichts auf Seiten des Hosts. Kalima erfasst den Ton, den Ihr Computer bereits wiedergibt

Solange der Host ein Kollege ist und das Meeting intern bleibt, sind die ersten beiden Wege in Ordnung. Sie versagen genau dann, wenn Sie eine Mitschrift am dringendsten brauchen: beim Gespräch mit Externen, bei der Präsentation eines Anbieters, in einem Kurs, den Sie besuchen, in einem Bewerbungsgespräch, in dem Sie die Kandidatin oder der Kandidat sind. Den vierten Weg haben Sie selbst in der Hand.

Das Meeting mit Kalima auf Ihrem eigenen Computer transkribieren

Kalima tritt dem Meeting nicht bei. Auf Ihrem eigenen Rechner transkribiert es den Ton, der aus Ihren Lautsprechern oder Kopfhörern kommt. In der Teilnehmerliste von Zoom erscheint nichts, und der Host muss nichts ändern. Mit dem Zoom-Client ist die Desktop-App der zuverlässige Weg; die Browser-Version funktioniert, wenn Zoom selbst in einem Browser-Tab läuft.

Mit der Desktop-App (Windows, macOS, Linux)

1
Installieren Sie die Kalima-Desktop-App und melden Sie sich an.
2
Treten Sie dem Zoom-Meeting wie gewohnt bei. Läuft Zoom, meldet der Meeting-Assistent von Kalima Meeting erkannt und bietet an, die Aufnahme zu starten. Sie können eine Sitzung auch selbst starten.
3
Wählen Sie einen Aufnahmemodus, der das Meeting einschließt: Meeting-Ton transkribiert alle anderen, Mikro + Meeting-Ton nimmt Ihre eigene Stimme im selben Transkript mit auf.
4
Unter macOS und Linux erteilen Sie beim ersten Mal die Freigabe für Bildschirm und Ton. Unter Windows können Sie Kalima gezielt auf das Zoom-Fenster richten, damit Benachrichtigungen und Musik nicht im Transkript landen.
5
Lesen Sie mit, während das Transkript entsteht: mit Sprecherzuordnung und, wenn Sie sie einschalten, mit einer Live-Übersetzung neben dem Original.

In den Einstellungen des Meeting-Assistenten legen Sie fest, ob Kalima nachfragt oder automatisch startet, sobald es ein Gespräch erkennt.

Im Browser

Öffnen Sie Kalima in Chrome oder Edge, starten Sie eine Sitzung und wählen Sie die Aufnahme, die Meeting-Ton einschließt. Der Browser fragt, ob Sie einen Bildschirm oder einen Tab teilen möchten, und zeigt den Schalter Auch Audio des Systems teilen. Zwei Dinge sollten Sie wissen: Auf manchen Systemen liefert der Browser nur für einen geteilten Tab Ton, nie für einen ganzen Bildschirm. Dieser Weg funktioniert deshalb am besten, wenn Zoom selbst in einem Browser-Tab läuft (der Zoom-Web-Client). Und der Freigabedialog erscheint vor jeder Aufnahme erneut. Die Desktop-App kennt weder Dialog noch Schalter, deshalb empfehlen wir sie für den Zoom-Client.

Was Sie hinterher in der Hand haben

  • Ein Transkript mit Sprecherzuordnung, durchsuchbar ab dem Moment, in dem das Meeting endet.
  • Eine Live-Übersetzung in über 60 Sprachen, wenn das Gespräch nicht in Ihrer Sprache stattfindet, Seite an Seite mit dem Original.
  • Eine KI-Zusammenfassung mit Entscheidungen, Aufgaben und offenen Fragen sowie einen Chat, dem Sie Fragen zum Meeting stellen können.
  • Exporte als PDF, SRT, VTT, JSON oder reiner Text und einen schreibgeschützten Freigabelink für alle, die nicht dabei waren.

Die Erfassung von Meeting-Ton ist in jedem Kalima-Tarif enthalten, auch im kostenlosen.

Sagen Sie den Teilnehmern Bescheid

Ein Transkript, das auf Ihrem eigenen Gerät läuft, ist für die anderen Teilnehmer unsichtbar. Genau deshalb sollten Sie sagen, dass Sie eines anfertigen. Die Regeln für Aufzeichnung und Transkription unterscheiden sich von Land zu Land, teils von Region zu Region, und vielerorts ist die Einwilligung aller Beteiligten erforderlich. Kalima gibt Ihnen einen ruhigen, privaten Weg, ein Meeting festzuhalten. Es gibt Ihnen nicht das Recht, das ohne Ankündigung zu tun. „Ich halte das Gespräch auf meiner Seite schriftlich fest, die Notizen bekommen Sie danach gern“ ist ein Satz, der noch kein Meeting verdorben hat.

Häufige Fragen

Kann ein Zoom-Teilnehmer die Live-Transkription einschalten?

Nein. Untertitel und Live-Transkript aktiviert der Host oder ein Co-Host, im Rahmen dessen, was der Administrator des Kontos erlaubt. Ein Teilnehmer kann sie nur mitlesen, sobald sie laufen.

Bekommt der Host eine Benachrichtigung, wenn ich mit Kalima transkribiere?

Nein. Kalima erfasst den Ton auf Ihrem eigenen Computer. Es verbindet sich nicht mit Zoom, tritt dem Meeting nicht bei und taucht nirgends in der Teilnehmerliste auf. Sagen Sie es den anderen selbst, siehe den Abschnitt oben.

Funktioniert das auch, wenn der Host die Aufzeichnung für Teilnehmer gesperrt hat?

Ja, denn Kalima nutzt die Aufzeichnungsfunktion von Zoom nicht. Es transkribiert, was Ihr Computer wiedergibt. Dasselbe gilt für Webinare, an denen Sie als Zuschauer teilnehmen.

Enthält das Transkript auch meine eigene Stimme?

Nur wenn Sie Mikro + Meeting-Ton wählen. Mit Meeting-Ton allein transkribiert Kalima die anderen Teilnehmer und lässt Ihr Mikrofon außen vor.

Bekomme ich ein Transkript von einem Zoom-Meeting, das schon vorbei ist?

Wenn Sie eine Aufzeichnungsdatei haben, laden Sie sie in Kalima hoch. Sie wird im Hintergrund transkribiert, mit derselben Zusammenfassung und denselben Exporten. Hat niemand aufgezeichnet, sind die Worte verloren. Genau das soll diese Anleitung verhindern.

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