Datenschutz-Modus
Mit dem Datenschutz-Modus von Kalima bleiben Ihre Transkripte aus Bildschirmfreigaben und Screenshots heraus, damit nichts versehentlich nach außen gelangt. Aufnahmen bleiben auf Ihrem Gerät.
Wer seinen Bildschirm teilt, soll dabei nicht seine Transkripte mitteilen. Der Datenschutz-Modus hält das Kalima-Fenster aus Bildschirmfreigaben, Bildschirmaufnahmen und Screenshots heraus. So gerät ein geöffnetes Transkript nicht versehentlich vor die falschen Augen. Ihre Bildschirmaufnahmen bleiben auf Ihrem eigenen Computer.
Was der Datenschutz-Modus bewirkt
Ist der Datenschutz-Modus aktiviert, markiert Kalima seine Fenster als geschützt. Bildschirmfreigabe-Programme, Bildschirmrekorder und Screenshot-Werkzeuge können sie dann nicht erfassen. Zoom, Microsoft Teams, Google Meet und Discord zeigen an der Stelle des Kalima-Fensters ein schwarzes Rechteck. Auf Ihrem eigenen Bildschirm sehen Sie das Fenster ganz normal.
Das schützt vor dem häufigsten Versehen: Sie teilen für eine Präsentation den ganzen Bildschirm, und alle Teilnehmenden sehen das Transkript eines anderen Meetings, eines Kundengesprächs oder eines vertraulichen Interviews.
Beim Datenschutz-Modus geht es darum, was Ihre Bildschirmfreigabe zeigt. Er legt fest, ob andere Teilnehmende das Kalima-Fenster sehen, wenn Sie Ihren Bildschirm teilen. Wer in Kalima auf eine aufgezeichnete Sitzung zugreifen darf, ändert er nicht. Auch Ihre Pflicht, Teilnehmende über eine Aufnahme zu informieren, bleibt bestehen.
Wann er sinnvoll ist
Der Datenschutz-Modus lohnt sich immer dann, wenn vertrauliche Texte auf Ihrem Bildschirm stehen, während andere zusehen:
- Präsentationen und Vorführungen: Sie teilen Folien oder den ganzen Bildschirm, ohne Transkripte anderer Gespräche preiszugeben.
- Aufgezeichnete Gespräche: Ihre Transkripte landen nicht im gespeicherten Meeting-Video.
- Barrierefreiheit: Sie verfolgen Live-Untertitel für sich, während Sie präsentieren oder zusammenarbeiten.
Datenschutz-Modus aktivieren
Der Datenschutz-Modus ist standardmäßig ausgeschaltet. Sie können ihn jederzeit einschalten.
Testen Sie die Freigabe kurz vor dem Meeting: Starten Sie in Ihrer Meeting-App (oder in einem Bildschirmrekorder) eine Bildschirmfreigabe und prüfen Sie, ob das Kalima-Fenster dort als schwarzes Rechteck erscheint, während Sie es selbst normal sehen.
Wo es am besten funktioniert
Ob sich ein Fenster vor Bildschirmaufnahmen schützen lässt, hängt vom Betriebssystem ab. Das Verhalten kann sich daher je nach Plattform unterscheiden.
- Am zuverlässigsten unter Windows: Dort ist Kalima durchgehend vor Bildschirmfreigaben, Aufnahmen und Screenshots geschützt.
- Auf anderen Systemen hängt das Verhalten vom jeweiligen Freigabe- oder Screenshot-Programm ab.
Verstehen Sie den Datenschutz-Modus als zusätzliche Absicherung, nicht als Garantie gegen jede Aufnahmemethode. Teilen Sie bei wirklich sensiblen Inhalten außerdem nicht den ganzen Bildschirm, sondern nur ein einzelnes Anwendungsfenster.
Ihre Aufnahmen bleiben auf Ihrem Gerät
Bildschirm- und Videoaufnahmen aus der Desktop-App werden als lokale Dateien in einem Aufnahmeordner auf Ihrem Computer gespeichert. Sie werden nicht automatisch in die Cloud hochgeladen. Sie können:
- Ihre Aufnahmen in Kalima durchsuchen.
- Den Aufnahmeordner direkt öffnen.
- Aufnahmen in der App abspielen.
- Aufnahmen löschen, die Sie nicht mehr brauchen.
- Einen anderen Speicherordner wählen.
Da Bildschirm- und Videoaufnahmen lokal liegen, zählen sie nicht zu Ihrem Cloud-Speicherlimit. Ihre Transkripte und Sitzungsdaten werden weiterhin wie gewohnt mit Ihrem Kalima-Konto synchronisiert.
Häufige Fragen
Nicht, wenn der Datenschutz-Modus eingeschaltet ist. Bildschirmfreigaben, Bildschirmaufnahmen und Screenshots zeigen dann an der Stelle von Kalima ein schwarzes Rechteck, und Ihre Transkripte bleiben privat. Am zuverlässigsten funktioniert das unter Windows.
Nein. Der Datenschutz-Modus ist standardmäßig ausgeschaltet. Sie schalten ihn in den Einstellungen unter Datenschutz im Abschnitt Bildschirmfreigabe ein.
Nein. Der Datenschutz-Modus wirkt sich nur darauf aus, ob Ihr Kalima-Fenster in einer Bildschirmfreigabe oder einem Screenshot erscheint. Sitzungsfreigaben, Zugriffsrechte und die Frage, wer eine aufgezeichnete Sitzung in Kalima öffnen kann, bleiben unverändert. Das regeln Sie über die Sitzungsfreigabe.
Vermutlich ist der Datenschutz-Modus ausgeschaltet. Öffnen Sie die Einstellungen, wechseln Sie zu Datenschutz und schalten Sie im Abschnitt Bildschirmfreigabe den Datenschutz-Modus ein. Unter Windows funktioniert der Schutz am zuverlässigsten. Auf anderen Plattformen teilen Sie bei sensiblen Inhalten besser nur ein einzelnes Anwendungsfenster statt des ganzen Bildschirms.
Bildschirm- und Videoaufnahmen liegen als lokale Dateien in einem Aufnahmeordner auf Ihrem Computer, den Sie ändern können. Sie können die Aufnahmen auflisten, den Ordner öffnen, sie in Kalima abspielen und löschen. In der Cloud werden sie nicht automatisch gespeichert.